BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Eventin//Event Calendar//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:caecd47e8756fbc3e7cbaf3f97043609@www.islamkolleg.de
SUMMARY:Muslimische Jugendverbände als ‚safer(e) spaces‘ – Eine empi
 rische Rekonstruktion zwischen Anspruch und Praxis
DESCRIPTION:In öffentlichen Debatten über muslimische Jugendverbände dom
 iniert nicht selten problemorientierte Perspektiven – sei es im Kontext v
 on Radikalisierungsprävention\, Integrationsdebatten oder sicherheitspolit
 ischen Zuschreibungen. Eine vornehmlich problembezogene Betrachtung kann je
 doch andere Funktionen und Potenziale dieser Organisationen für junge Musl
 im*innen in Deutschland aus dem Blick geraten lassen. Genau hier setzt die 
 empirische Forschung von Deniz Greschner an: Sie eröffnet einen differenzi
 erten\, organisationssoziologisch fundierten Zugang zu den vielfältigen Fu
 nktionen muslimischer Jugendverbände und untersucht\, welche Funktionen mu
 slimische Jugendverbände für Selbstverständigung\, Solidarität und koll
 ektive Identitätsarbeit übernehmen können. Ihr Vortrag rückt ein Konzep
 t in den Mittelpunkt\, das in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ebe
 nso wie in der pädagogischen Praxis zunehmend an Relevanz gewinnt – musl
 imische Jugendverbände als sogenannte ‚safer(e) spaces‘\, also als Rä
 ume\, die ein möglichst geschütztes Umfeld für Austausch\, Selbstverstä
 ndigung und die Bearbeitung von Diskriminierungserfahrungen bieten sollen.I
 m Zentrum der Analyse steht die grundlegende Frage\, wie und unter welchen 
 konkreten Bedingungen diese Verbände tatsächlich Schutzräume für junge 
 Muslim*innen bereitstellen können – und welchen strukturellen\, förderp
 olitischen und gesellschaftlichen Einflussfaktoren diese wichtige Funktion 
 unterliegt. Dabei macht sie deutlich\, dass die Verwirklichung saferer Räu
 me kein statischer Zustand\, sondern ein fortwährender Aushandlungsprozess
  ist\, der von innerverbandlichen Dynamiken\, externen Erwartungen und nich
 t zuletzt von den Lebensrealitäten der Jugendlichen selbst geprägt wird.\
 n \nZur Referentin\nDeniz Greschner\, M. A.\, ist Lehrbeauftragte an der F
 achhochschule Dortmund und promoviert am Institut für Islamische Theologie
  der Universität Osnabrück mit einer organisationssoziologischen Arbeit z
 u muslimischen Jugendorganisationen in Deutschland. Sie war Mitglied der Po
 stdoc-Forschungsgruppe "Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft". Ihre
  Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in der qualitativen Jugendforsc
 hung sowie in der organisationssoziologischen Untersuchung muslimischer Jug
 endverbände in Deutschland.\nZielgruppen\nDie Veranstaltung richtet sich a
 n Fachkräfte der Sozialen Arbeit\, der Jugend- und Bildungsarbeit\, Vertre
 ter*innen von Jugendverbänden\, Studierende sowie alle an der postmigranti
 schen Gesellschaft und muslimischer Jugendarbeit Interessierten.
LOCATION:Online
DTSTAMP:20260920T152139Z
DTSTART:20270126T170000Z
DTEND:20270126T190000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
